Ständig müde, obwohl du eigentlich alles richtig machst?

„Ich schlafe eigentlich genug, ich esse auch nicht schlecht – und trotzdem bin ich ab drei Uhr nachmittags durch.“ Diesen Satz höre ich in fast jedem zweiten Gespräch. Deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick darauf, wo Energie im Körper überhaupt herkommt.
Zuerst das Wichtigste: ärztlich abklären
Ich bin kein Arzt, ich stelle keine Diagnosen und ich behandle nichts. Wenn du über Wochen erschöpft bist, gehört das in ärztliche Hände – Schilddrüse, Eisen, Vitamin D, Blutzucker, Schlafapnoe und einiges mehr lassen sich nur mit entsprechenden Untersuchungen klären. Alles, was hier steht, ersetzt das nicht. Es setzt danach an.
Energie entsteht in den Zellen
Jede Zelle in deinem Körper hat kleine Kraftwerke, die Mitochondrien. Dort wird aus dem, was du isst und atmest, die Energie hergestellt, die dein Körper tatsächlich nutzen kann. Müdigkeit ist damit selten ein Problem des Kopfes und fast immer eines der Versorgung: Was kommt an, und wie gut kann es verarbeitet werden?
Vier Stellschrauben, an denen fast jeder etwas findet
1. Tageslicht am Morgen
Der Körper stellt seinen Rhythmus über Licht. Zwanzig Minuten draußen am Vormittag wirken auf den Abend oft mehr als der dritte Kaffee am Nachmittag – gerade im Emsland, wo die Wintermonate lichtarm sind.
2. Wasser, und zwar gutes
Wer zu wenig trinkt, merkt das zuerst an Konzentration und Kopf. Und weil Wasser eines der wenigen Dinge ist, die du täglich literweise zu dir nimmst, lohnt sich der Blick darauf, was da eigentlich aus deiner Leitung kommt – dazu habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben.
3. Nährstoffdichte statt Kalorien
Die Frage ist selten, ob du genug isst, sondern was mitkommt. Frisches Gemüse, gute Fette, ausreichend Eiweiß – das ist unspektakulär, aber es ist die Basis. Ob darüber hinaus zusätzliche Nährstoffe für dich sinnvoll sind oder ob das in deinem Fall nur Geld kostet, ist genau die Frage, die ich im Vortrag zur Zellgesundheit bespreche. Ehrliche Antwort: Für viele Menschen ist es sinnvoll, für manche nicht.
4. Der Schlafplatz
Erholung entscheidet sich nicht an der Stundenzahl, sondern an der Qualität. Wer schlecht schläft, schaut meistens zuerst auf die Matratze – seltener auf das, was rund um das Bett an Technik steht. Auch dazu gibt es einen eigenen Beitrag.
Was ich in einem Gespräch mache
Ich schaue mir mit dir gemeinsam an, wo bei dir die naheliegenden Lücken sind – Licht, Wasser, Ernährung, Schlafumgebung. Danach weißt du, was du selbst und ohne Kosten ändern kannst, und wo es sinnvoll wäre, genauer hinzuschauen. Das Gespräch ist kostenlos und dauert etwa 30 Minuten.
Bildhinweis: Das Titelbild dieses Beitrags wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Es zeigt keine realen Personen oder Orte.




